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gegenseitig

nur weil mich jemand liebt und nur weil sich jemand in mein leben drängt, muss ich denjenigen doch nicht automatisch lieben oder muss es zulassen dass er sich raum verschaffen kann.

wieso gehe ich davon aus, dass ich all das immerzu gestatten muss, ohne darauf zu achten, was ich will und was ich nicht will.

sozusagen ohne reflektion einfach übernehme was andere auf mich projezieren.

ich denke da an c: ich wollte ein abenteuer. und er kam um die ecke mit dem gefühlsduseligen trantra mist.. und kein anfang und kein ende und son scheiß. ich fühlte mich gleich schuldig und hatte ein schlechtes gewissen, dass ich ihn auch lieben müsste. weil ich ihn mir vertraut gemacht habe. alles quatsch. er ist doch selber verantwortlich für sich und ich bin doch nicht verantwortlich für ihn. aber so kam es dass ich nicht reflektiert habe. erst so langsam nachdem er mich monatelang manipulieren konnte und nachdem so viel passiert ist, erkenne ich deutlich wie verblendet ich war: ich habe ihn nicht geliebt und der sex war zweimal oder dreimal sehr gut. aber danach war er langweilig.

dann zu m: bei ihm war es genau dasselbe. er hat sich hals über kopf in mich verliebt und er sah die chance seines lebens aus seinem öden leben auszubrechen. er zog bei mir ein. und ich ließ es zu. hatte ein schlechtes gewissen. bis das es knallte. er war sehr nett und machte alles .. aber nur in den ersten vier wochen. dann kam c zurück und ich stand zwischen zwei stühlen. wenn ich m geliebt hätte, dann hätte c keine chance gehabt. aber so wollte ich mir alle optionen offen halten. letztlich habe ich mich von beiden getrennt. weil ich sie beide nicht liebte. schlimmer noch: bevor ich mich trennte habe ich es zugelassen dass sie mich sehr schlecht behandelt haben. m: aus dem anfänglich sehr zuverlässigen und absolut durchschaubaren mann wurde etwas oder jemand der an einen durchgedrehten irren erinnerte: er hielt sich absolut nicht an absprachen wollte sich in nichts festlegen. keine termine vereinbahren keine absprachen treffen. so ist es bis heute so geblieben und ich muss einsehen, dass er keinen platz in meinem leben hat. auch oder gerade auch nicht als freund. m ist ein mensch der 100% nicht in mein leben passt. er muss dort bleiben wo er ist. und er wird sich auch von dort nicht mehr weg bewegen. ich habe mich sehr bemüht aber je stärker meine bemühungn waren desto unberechenbarer wurde er. er ist krank in meinen augen. er ist wütend. tendenziell ein pulverfass was man nicht handhaben kann. für seine umwelt nicht gut zu ertragen. 

ich lasse ihn los. ich habe gedacht wenn ich nur fair bin dann wird alles gut. ich hatte ein schlechtes gewissen wegen c. aber es lag nicht an der sache mit c dass m so unberechenbar und unkontrollierbar wurde. es ist seine natur  und dass was er mir in den ersten vier wochen zeigte dass war ein wuschbild was er von sich selber hatte und was er kurzzeitig zum leben erweckte. dass was er jeztt zeigt, dass ist er. und nur dass. man kann sich nicht verstellen und ändern. nicht über einen langen zeitraum. m hat einen ausflug in eine andere welt gemachht und nun ist er heimgekehrt in seine eigene welt und die ist nicht aktiv, die ist  nicht bunt, die ist nicht angefüllt mit kommunikation, nicht mit geselligkeit. er kommt nach hause von der arbeit und er schläft bis spät abends. danach geht er ins bett. er hat keine freunde. er führt keine interessanten gespräche er ist nicht aktiv. unternimmt keine exkursionen in die natur. er ist ein schweigsamer langweiliger mensch, der sich allenfalls für technik und handwerk interessiert.

aber ich kann es auch nicht. ich kann mich auch nciht ändern. ich habe  lange jahrzehnte in der kognitiven und materiellen welt gelebt.  auch für mich war es an der zeit zurück zu kehren von meinem ausflug in die welt in der ich keine besitzgüter habe und in der ich kein geld zur verfügung habe. ich habe mich entschieden zurück zu gehen in die welt der materie, dort wo es geld gibt, schöne dinge mich umgeben. ich habe durch meinen ausflug erfahren, dass ich auch ohne geld und materie auskommen kann, also muss ich keine angst haben vor finanzieller armut. aber ich will sie nicht. ich will zurück in meine welt in der ich ein ausgsprochen gutes frühwarnsystem hatte und in der ich schutzmauern hatte, einen klaren verstand und einen absoluten durchblick. niemand konnte mich täuschen. ich habe niemanden an mich herangelassen der mir auch nur ein bischen komisch vorkam. ich habe mich niemals unter wert verkauft.

so wird es wieder sein. ich spüre wie meine kraft zurück kommt. ich spüre den messerscharfen verstand wie er sich langsam den weg zurückschneidet zu mir selber. wie er sich durch dickicht und verästelungen durdhboxt. er ist mir schon ganz nahe ich spüre bereits seine wirkung. 

m und c ihr müsst jetzt gehen zurück in euer leben. haltet euch nicht fest und haltet mich nicht fest. ich bin bereits auf dem rückweg ihr könnt mir nicht folgen. dort wo ich hingehe ist kein platz für euch.  

6.4.08 06:24
 



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